Im Aibar-Tal, in Navarra, hat die Gemeinde Izco die Fassade ihres städtischen Frontons mit acetyliertem Accoya-Holz erneuert. Der Eingriff, entworfen vom Architekten Marc Buxó des Büros ATEIN, erweckt eine denkmalwürdige Einrichtung, die eng mit der kulturellen Identität des Tals verbunden ist, zu neuem Leben.
Im Gegensatz zu anderen Eingriffen, bei denen Accoya-Holz gehobelt wird, um glatte Oberflächen zu erzielen, wurde in Izco der entgegengesetzte Weg gewählt: die Bretter sägerau und ungehobelt zu verlegen.
Das Ergebnis zeigt offen die Spuren der Lattung und steht im Dialog mit dem ländlichen Charakter und der Ehrlichkeit des Frontons. Insgesamt wurden 16 m³ Accoya in Qualitätsstufe A1, mit Rohquerschnitt 200x50 mm, verbaut.
Für eine intensiv öffentlich genutzte Einrichtung liefert Accoya alle Garantien, die eine exponierte Fassade verlangt: Formstabilität, Widerstandsfähigkeit gegen biologische Einwirkungen und fünfzig Jahre schriftliche Garantie oberhalb des Erdreichs.
Eine konsequente Wahl für ein Gebäude, das noch viele Jahrzehnte stehen — und bespielt werden — soll. Den Bau übernahm Comal, die Holzverlegung Egoin.